Europäischer Statistikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler gestartet

Anlässlich des Europäischen Statistiktages am 20. Oktober startet bundesweit der Europäische Statistikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, den das Statistische Bundesamt (Destatis) in Zusammenarbeit mit Eurostat zum ersten Mal in Deutschland organisiert. Als Partner unterstützen die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) diesen Wettbewerb.

Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11, 12 und 13 der Sekundarstufe II sowie der Klassenstufen 8, 9 und 10 der Sekundarstufe I und ihre Lehrkräfte. In kleinen Teams lösen sie zuerst in einer bundesweiten Ausscheidungsrunde verschiedene Multiple-Choice-Aufgaben auf einer Internetplattform und analysieren einen Datensatz. Die besten Teams aus Deutschland qualifizieren sich dann für die europäische Phase und messen sich mit Gewinnerteams aus 14 weiteren EU-Ländern. Aufgabe wird dann sein, ein kurzes Video zu einem vorgegebenen Thema zu drehen. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. Das europäische Siegerteam wird auf internationaler Bühne ausgezeichnet.

Ziel der „European Statistics Competition 2019“ (ESC 2019) ist unter anderem, bei Schülerinnen und Schülern spielerisch Interesse an Statistik zu wecken und Lehrkräfte anzuregen, im Unterricht mit „echten“ Daten zu arbeiten. Beim ersten Durchgang 2018 (noch ohne Beteiligung Deutschlands) haben sich europaweit mehr als 11 000 Schülerinnen und Schüler sowie 1 200 Lehrkräfte aus 11 EU-Staaten beteiligt. Die Siegervideos 2018 können auf der europäischen Webseite zum ESC 2019 angesehen werden.

Der Wettbewerb findet während des Schuljahrs 2018/2019 statt. Die Anmeldephase beginnt am 19. Oktober 2018 und geht bis zum 11. Januar 2019. Alle Informationen rund um den Wettbewerb stehen unter www.destatis.de/esc zur Verfügung.

Jugendliche bauen eigene „Drehscheiben-Uhr“

Bereits im letzten Jahr lernten zahlreiche Jugendlichen in der Lehrwerkstatt im Berufsbildungszentrum Wittgenstein, wie man eine eigene Uhr baut. Neben den ganz praktischen Arbeitsschritten wurden, wie auch beim diesjährigen Kurs, verschiedene Metallberufe und deren Anforderungen vorgestellt.

Eine eigene „Drehscheiben-Uhr“ können Kinder und Jugendliche jetzt bei einem Kurs in den Herbstferien (Montag, 22. Oktober, bis Freitag 26. Oktober) bauen. Die Veranstaltung richtet sich an Schüler der achten und neunten Klasse und ist Teil des Kursangebotes, das die zdi-Zentrum Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein jährlich organisiert. Der Kurs findet im Bildungszentrum Wittgenstein in Bad Berleburg statt.

Die Drehscheibenuhr ist alltagstauglich und für den täglichen Gebrauch gedacht. Beim Zusammenbauen lernen die Teilnehmer die einzelnen Arbeitsschritte kennen – von der Planung bis zur Fertigstellung. So werden auf interessante Art die verschiedenen Metallberufe und deren Anforderungen vorgestellt: Anlagenmechaniker, Produktdesigner, Industriemechaniker, Konstruktions- und Werkzeugmechaniker. Die Veranstaltung wird vom Bildungszentrum Wittgenstein betreut, die teilnehmenden Jugendlichen können während dem Kurs mit Auszubildenden des Bildungszentrums ins Gespräch kommen.

Anmeldungen werden unter 02751 44523-14 oder via E-Mail an g.toelle@bz-wittgenstein.de entgegengenommen.

Filme drehen mit „echten“ YouTubern

Für Schüler ab der achten Klasse heißt es wieder: filmen, schneiden, experimentieren. Nach der erfolgreichen Premiere 2017 und der gelungenen Fortsetzung in den Osterferien diesen Jahres gibt es in der ersten Herbstferienwoche (Montag, 15. Oktober, bis Donnerstag, 18. Oktober 2018) wieder einen kostenlosen YouTubing-Kurs im Berufskolleg Technik.

Das Seminar wird vom Bildungsbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein und der zdi-Zentrum Regionalinitiativeangeboten. Angeleitet und unterstützt werden die Nachwuchs-Filmer von den YouTubern Eduard Flemmer und Simon Weßel-Therhorn von „LekkerWissen”.

Die beiden betreiben seit einigen Jahren erfolgreich ihren eigenen YouTube-Channel. In ihren Videos lassen Eduard und Simon z.B. Mentos-Bonbons in Cola-Flaschen fallen, machen Radioaktivität in einer Nebelkammer sichtbar oder begeben sich auf die Spuren von Albert Einstein.

In diesem Kurs entwickeln die Teilnehmer ein eigenes Skript, filmen mit iPads und lernen eine Schnittsoftware kennen. Heraus kommen nach nur vier Tagen kunterbunte Erklär-Videos zu naturwissenschaftlichen Phänomenen.

Wer dieses Mal mit dabei sein möchte oder weitere Fragen zum YouTubing-Kurs hat, meldet sich einfach unter folgender E-Mail: youtubing-siegen@lekkerwissen.com.

Internet-Planspiel „Wirtschaft“ für Schüler/innen

Auch in diesem Jahr veranstalten das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW) und SCHULEWIRTSCHAFT NRW das Internet-Planspiel „Wirtschaft“ für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs.

Dabei handelt es sich um ein Unternehmensplanspiel, das über das Internet gespielt wird. Ziel des Planspiels ist es, das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge durch eigene praxisorientierte Entscheidungen zu erweitern und bei den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zur Teamarbeit zu fördern. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,– € für jedes Spielunternehmen.

Die Anmeldung zum Planspiel erfolgt ausschließlich über die Internetplattform
http://www.rfzplan.de

Anmeldeschluss:12. Oktober 2018, 23:59 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier

Clara-Schumann-Gesamtschule erhält erneut BerufswahlSIEGEL

Bundesweit haben zurzeit mehr als 1.500 Schulen das Siegel inne. Neben der Kreuztaler Schule gehören in Siegen-Wittgenstein und Olpe insgesamt sechs weitere Schulen zu den Trägern des Siegels, das drei Jahre gültig ist. Nach diesen drei Jahren ist ein Rezertifizierungsverfahren notwendig, damit das Siegel weiterhin in der Schule hängen darf.

Schulleiter Christian Scheerer freute sich über die erfolgreiche Rezertifizierung und unterstrich im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Bedeutung des Zertifikats. „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, sagte er. „Eine gute berufliche Orientierung hilft den jungen Menschen dabei, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt und gleichzeitig hilft dies den Unternehmen, motivierte Mitarbeiter zu finden, die den Job gerne machen“, erläuterte der Schulleiter.

Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. haben in diesem Jahr erneut eine Schule mit dem im Jahr 2000 von der Bertelsmann-Stiftung entwickelten BerufswahlSIEGEL ausgezeichnet. Nach 2015 ist die Clara-Schumann-Gesamtschule in Kreuztal zum zweiten Mal für herausragende Berufswahlorientierung zertifiziert worden.

Die Clara-Schumann-Gesamtschule bietet den Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig die Möglichkeit, unterschiedliche Berufsfelder zu erkunden. So gibt es zum Beispiel Unternehmenskooperationen mit heimischen Betrieben. Zusätzlich gibt es an der Kreuztaler Schule Angebote wie das Berufsorientierungsbüro, in dem sich die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts über Berufe informieren können. Seit drei Jahren fördert auch eine MINT-Profilklasse die persönlichen Stärken von Jugendlichen und liefert Impulse für die eigene Berufswahl, indem die Jugendlichen ihrerseits Erfahrungen mündlich an die nächste Jahrgangsstufe weitergeben. Besuche von Ausbildungsbotschaftern und Vertretern von Unternehmen ergänzen das weitreichende Angebot der Kreuztaler Schule.

Gesine Westhäuser, Mitglied der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, betonte die Bedeutung der Berufswahlorientierung und das Engagement der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen als Träger des BerufswahlSIEGELs für die Region Siegen-Olpe-Wittgenstein. Das BerufswahlSIEGEL werde nicht vergeben, weil es heutzutage „chic“ ist, sich für alle möglichen Themen zertifizieren zu lassen. Eine fachkundige Jury aus Vertretern der Wirtschaft, der Wirtschaftsjunioren, der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit sowie erfahrenen Pädagogen entscheide deshalb über die Siegelvergabe. „Es geht einzig und allein darum, was Euch Jugendlichen dient, was Euch im Leben voranbringt und Euch hilft, Euren Weg im Beruf zu meistern“, sagte sie.

Aktuell verfügen sieben Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe über dieses Zertifikat. Ende 2018 beginnt eine neue Bewerbungsrunde, an der alle weiterführenden Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe teilnehmen können. Außerdem startet die Rezertifizierungsphase für die Schulen, die in 2016 das SIEGEL erhalten haben.

NRW auf dem vorletzten Platz

Nordrhein-Westfalen rangiert im INSM-Bildungsmonitor 2018 auf dem vorletzten Platz der 16 Bundesländer und hat sich in den letzten fünf Jahren nur leicht verbessert. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von insgesamt 93 Indikatoren in 12 Handlungsfeldern, inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut reduziert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert. Im zusätzlich erstmals qualitativ erfassten Bereich Digitalisierung weist NRW eine im Vergleich der Bundesländer durchschnittliche Bewertung auf.

Nordrhein-Westfalen weist in den Handlungsfeldern Zeiteffizienz, Internationalisierung und Integration Stärken auf. Verbesserungspotenzial besteht neben den Bereichen Bildungsarmut, Schulqualität und Ausgabenpriorisierung bei den Betreuungsbedingungen und bei der beruflichen Bildung. Der INSM-Bildungsmonitor 2018 analysiert erstmals zusätzlich die Situation im Bereich Bildung und Digitalisierung. Hierzu werden insgesamt sieben Indikatoren qualitativ eingeordnet und bewertet. Die Indikatoren bilden die IT-Ausstattung der Schulen, die Einschätzung zu Kompetenzen der Lehrkräfte, die Förderung IT-Kompetenzen der Schüler und die Nutzung von Computern im Unterricht ab. Dazu werden das IT-Ausbildungsengagement an beruflichen Schulen und Hochschulen sowie Anmeldungen zu Digitalisierungspatenten bewertet. Im Unterschied zum INSM-Bildungsmonitor 2018 gehört NRW bei der Digitalisierung zu den durchschnittlichen Bundesländern.

Um die neue Herausforderung Digitalisierung anzunehmen, sollte der Digitalpakt der Bundesregierung zügig umgesetzt und durch Investitionen der Länder sowie durch die Entwicklung von Lehrkonzepten begleitet werden. Um zielgenau investieren und das Bildungssystem effizient steuern zu können, sollten die amtliche Datenlage zum Thema Digitalisierung und Bildung aufgebaut und Vergleichsarbeiten bundesweit umgesetzt werden.

Zu den Ergebnissen im Einzelnen:

Stärken:

Zeiteffizienz (BM 2018: 3. Platz):
In NRW geht wenig Zeit im Bildungssystem verloren. Im Jahr 2016 wurden nur 0,9 Prozent der Grundschüler verspätet eingeschult (Bundesdurchschnitt: 7,7 Prozent). Auch Klassenwiederholungen sind in NRW seltener als im Bundesdurchschnitt. Auch durch die vorzeitige Auflösung eines Ausbildungsvertrages entsteht weniger Zeitverlust. Gemessen an der Anzahl der Neuverträge lösten im Jahr 2016 mit 27,4 Prozent weniger Jugendliche als im Bundesdurchschnitt vorzeitig ihren Ausbildungsvertrag auf (Bundesdurchschnitt: 28,7 Prozent).

Internationalisierung (BM 2018: 6. Platz):
In NRW wurden im Jahr 2016 überdurchschnittlich viele Grundschüler in Fremdsprachen unterrichtet (NRW: 80,3; Bundesdurchschnitt: 67,0 Prozent). An den Berufsschulen hingegen findet in unterdurchschnittlichem Ausmaß Fremdsprachenunterricht statt (NRW: 30,6 Prozent, Bundesdurchschnitt 34,1 Prozent). Bei den Englischkompetenzen der Schüler wiederum erreicht NRW insgesamt durchschnittliche Kompetenzen im Hören und Lesen der englischen Sprache, die Schüler an Gymnasien schneiden überdurchschnittlich ab.

Integration (BM 2018: 6. Platz):
In NRW erreichten im Jahr 2016 11,6 Prozent der ausländischen Schulabgänger keinen Abschluss. Dieser Wert ist geringer als im Bundesdurchschnitt (14,2 Prozent) und sogar der zweitbeste Wert aller Bundesländer. Zudem erlangten im Jahr 2016 mit 12,9 Prozent relativ viele Jugendliche mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit an allgemeinbildenden Schulen die Studienberechtigung (Bundesdurchschnitt: 9,1 Prozent). Die Studienberechtigtenquote von ausländischen Jugendlichen an beruflichen Schulen lag dagegen unter dem Bundesdurchschnitt. Beim Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft liegt NRW im Mittelfeld der Bundesländer.

Potenziale:

Berufliche Bildung (BM 2018: 16. Platz):
Die schlechte Platzierung NRWs liegt vor allem an den beruflichen Vollzeitschulen. Der Anteil erfolgreicher Absolventen an allen Abgängern von Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Fachschulen betrug im Jahr 2016 nur 67,6 Prozent und war damit so niedrig wie in keinem anderen Bundesland (Bundesdurchschnitt: 81,1 Prozent). Im Jahr 2017 standen rechnerisch für 61,7 Prozent der Bevölkerung im entsprechenden Alter betriebliche Ausbildungsstellen zur Verfügung. Obwohl NRW eine überdurchschnittliche Ausbildungs- und Ausbildungsbetriebsquote aufweist, lag diese Quote unterhalb des Bundesdurchschnitts von 64,8 Prozent, ist aber in den letzten Jahren gestiegen (NRW 2003: 54,9 Prozent).

Betreuungsbedingungen (BM 2018: 16. Platz):
Im Jahr 2016 bestanden an den Grundschulen, an den Teilzeit-Berufsschulen und an den Hochschulen die schlechtesten Betreuungsrelationen in Deutschland. Allerdings hat das bevölkerungsreichste Bundesland in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. So kamen rechnerisch im Jahr 2016 auf eine Lehrkraft an den Grundschulen 17,1 Schülerinnen und Schüler (Bundesdurchschnitt: 16,3). Im Jahr 2010 waren es noch 18,4.

Digitalisierung: Bewertung „Durchschnittlich“ (o)
Nach Untersuchungen der Telekom-Stiftung im Jahr 2017 weist NRW relativ zu den anderen Bundesländern Stärken bei der Selbsteinschätzung der Lehrkräfte zu ihren medienbezogenen Kompetenzen und Schwächen bei der IT-Ausstattung der Schulen auf. Bei der IT-Ausbildung an Hochschulen schneidet NRW nach IW-Berechnungen mit 53,0 IT-Absolventen je 100.000 Erwerbstätige unterdurchschnittlich ab (Bundesdurchschnitt: 73,1). Auch unterdurchschnittlich ist NRW bei Digitalisierungspatenten. Pro 100.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen wurden im Jahr 2015 in Nordrhein-Westfalen 6,5 Digitalisierungspatente angemeldet (Bundesdurchschnitt: 13,3).

Alle Ergebnisse auf www.insm-bildungsmonitor.de

Der lange Weg der Banane

Ideenwettbewerb „LogistiKids“ für Kindergärten und Grundschulen

„Wie kommt die Banane in das Supermarktregal?“, „Wie kommen die Holztische aus dem Wald in die Schule?“ Kinder können sich in ihrem Kindergarten oder ihrer Grundschule in den kommenden Monaten intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen und nach Antworten suchen. Hintergrund ist der Ideenwettbewerb „LogistiKids 2018“, zu dem die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Logistik.NRW landesweit Kindergärten und Grundschulen zur Teilnahme aufrufen.

Ab sofort können sich auch Einrichtungen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe für den Wettbewerb anmelden und die Aufgaben bis zum 2. November bearbeiten. Während die Kindergärten den langen Weg der Banane in den Supermarkt verfolgen, gehen die Grundschüler der Frage nach, welche Schritte nötig sind, damit in der Schule Tische zum Schreiben bereitstehen. „Kinder im Vorschul- und Grundschulalter können auf diese Weise unterhaltsam und spielerisch die Welt der Logistik kennenlernen. Malen, basteln, bauen, filmen, experimentieren – alles ist erlaubt“, erläutert IHK-Geschäftsführer Hans-Peter Langer. Am Ende bewertet eine Jury die Projektergebnisse. Beiden Teilnehmergruppen, Kindergartenkindern und Grundschülern, winken Geldpreise von bis zu 1.000 € sowie attraktive Sachpreise. Schirmherr der Aktion ist NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

„Im Supermarkt ist das Obst immer frisch, und die per Mausklick bestellten T-Shirts sind in kürzester Zeit bei uns zu Hause. Wir können fast alles kaufen – immer und an beinahe jedem Ort. All das ist für viele Kinder selbstverständlich. Was zur Organisation des Warenflusses alles dazugehört, ist hingegen selten bekannt. Wir wollen mit ‚LogistiKids’ jungen Menschen zeigen: Logistik ist mehr als der LKW auf der Straße. Sie ist spannend und bewegt Dinge, Güter, Menschen und unseren Alltag. Ohne Logistik dreht sich so gut wie nichts!“, so Hans-Peter Langer.

Informationen zur Anmeldung zu „LogistiKids 2018“ sowie Eindrücke aus dem Ideenwettbewerb 2017: www.ihk-nrw.de/beitrag/logistikids.

„Das hat Potenzial!“ 2018

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland sucht herausragende Unternehmen, Schulen und Verlage, die für ihr Engagement an der Schnittschnelle Schule-Beruf bzw. für ihre Lehr- und Lernmedien zur ökonomischen Bildung ausgezeichnet werden sollen. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Das hat Potenzial!“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Bewerbungsfrist wurde nun verlängert, so dass eine Bewerbung noch bis zum 15. August 2018 über die SCHULEWIRTSCHAFT-Website möglich ist (www.schulewirtschaft.de).

Eine Bewerbung ist in drei Kategorien möglich:

  • Unternehmen, die sich in vorbildlicher Weise für die Berufs- und Studienorientierung junger Menschen und deren Übergang von der Schule in die Arbeitswelt engagieren.
  • Kooperationen zur digitalen Bildung zwischen Schulen und Unternehmen, die mit ihrer Zusammenarbeit Jugendliche für das Leben und Arbeiten in der digitalen Gesellschaft begeistern und fördern.
  • Schulbuchverlage, die Verständnis und Neugier für ökonomische Zusammenhänge wecken.

Die Preisträger werden am 5. Dezember 2018 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie öffentlich ausgezeichnet.

Kinder erobern die Uni

Die Kinderuni geht in die nächste Runde. Ab dem 4. September stehen in der Universität Siegen vier Vorlesungen auf dem Programm. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Datenschutz, seltsame Erfindungen, die Mathematik in der Natur und Angst: So lautet das breite Spektrum an spannenden Themen bei der neuen Auflage der Kinderuni, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Siegen und der Siegener Zeitung. In insgesamt vier Vorlesungen, jeweils von 17 bis 18 Uhr, erklären die ProfessorInnen und DozentInnen vielfältige Themen kinderfreundlich. Wer besonders fleißig Veranstaltungen besucht, erhält das begehrte Kinderuni-Diplom. Eingeladen sind alle Kinder zwischen acht und zwölf Jahren.

Den Auftakt macht am Dienstag, 4. September, Sebastian Zimmermann. Er wird den Nachwuchsstudierenden das Thema Datenschutz näherbringen. Wofür gibt es das Gesetz? Was enthält es? Im Mittelpunkt steht dabei auch der Umgang mit privaten Daten in den sozialen Netzwerken. Parallel zur Vorlesung sind die erwachsenen Begleitpersonen in der Cafeteria zu einer offiziellen Begrüßung eingeladen. Weiter geht es mit Prof. Dr. Marc Hassenzahl. Der Wirtschaftsinformatiker beschäftigt sich am Dienstag, 11. September, in seiner Vorlesung mit dem Thema „Schmusekissen für Jungs, seltsame Roboter, Autos an der Leine und freche Schlüsselbrettchen“. Er berichtet davon, wie Technik glücklich, aber auch unglücklich machen kann. Zudem wird eine Reihe seltsamer Erfindungen präsentiert.

Am Dienstag, 18. September, nimmt Dr. Eva Hoffart die Kinder mit in die Welt der „Mathenatur“. Sie will zeigen, dass Mathematik gar nicht so schwierig und langweilig ist, wie viele glauben. Bestes Beispiel dafür sei die Natur. Anhand verschiedener Beispiele wird veranschaulicht, wo sich die Mathematik versteckt und was es daran Spannendes zu entdecken gibt. Während die ersten drei Vorlesungen in der Aula auf dem Paul-Bonatz-Campus stattfinden, geht es für die Abschlussveranstaltung am Dienstag, 25. September, ins Audimax. Dort ist zudem eine Live-Übertragung in den Blauen Hörsaal für die Begleitpersonen geplant. Prof. Dr. Tim Klucken vom Institut für Psychologie geht der Frage auf den Grund, was in Körper und Kopf passiert, wenn ein Mensch Angst hat. Warum ist es wichtig, Angst zu haben? Und können eigentlich auch Tiere Angst haben?

Die Anmeldung ist ab sofort unter www.uni-siegen.de/kinderuni möglich. Für die erwachsenen Begleitpersonen gibt es ein Extraprogramm.

„Du bist der Logistikprofi von Morgen!“, „Robotic“ oder „GPS statt Steine schleppen“

„Du bist der Logistikprofi von Morgen!“, „Robotik“ und „Bau und Digitalisierung – GPS statt Steine schleppen“ – das sind die Themen von drei Sommerferienkursen, die die „Regionalinitiative MINT Zentrum Siegen-Wittgenstein“ in den nächsten Wochen anbietet.

Die kostenlosen Sommerferienkurse für Schüler ab der achten Klasse starten Ende Juli. Los geht es am Montag, 30. Juli, unter dem Titel „Du bist der Logistikprofi von Morgen!“ bei der Fahrensohn Akademie, Köpfchenstraße 43 in Siegen. Von 8 bis 13 Uhr geht es um Fragen rund um das Thema Digitalisierung in der Logistik – ein Thema, das immer wichtiger für uns alle wird und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Wer zum Beispiel wissen möchte, welchen Prozess ein Päckchen durchläuft bis es beim Empfänger ankommt, ist in diesem Kurs genau richtig.

Durch praktische Übungen erfahren die jungen Teilnehmer in diesem Kurs unter anderem wieso logistische Prozesse die Zukunft der Wirtschaft maßgeblich beeinflussen. Die Dozenten sind selbst Profis und können auch Fragen zu diesem Karriereweg beantworten. Im Kurs werden außerdem die Berufsfelder Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist und Logistiker und der Studiengang Logistik behandelt.

„Robotik“ heißt dann der nächste Termin der MINT-Sommerferienkurse. Dieser Kurs findet von Montag, 13. August, bis Donnerstag, 16. August (jeweils 8 bis etwa 13 Uhr) statt. Die Sonne scheint, das Freibad ruft – wer will da schon Rasen mähen? Wie gut, dass es mittlerweile Roboter gibt, die uns lästige Aufgaben abnehmen. Aber wie funktioniert so ein Roboter? Bei diesem Kursangebot der Fahrensohn Akademie lernen die Jugendlichen die Programmiersprache „Lego Mindstorms“ kennen. Mit dieser Grundlage wird in Teams an einem industrie- und produktorientierten Roboterprojekt gearbeitet. Ziel ist es, eine Problemlösung zu präsentieren, die selbstständig erarbeitet wurde und von jedem nutzbar ist. Von der Planungsphase über die Bauphase bis hin zur abschließenden Programmierung entsteht in dieser Zeit ein Roboter. Nebenbei erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Berufsfelder Fachinformatiker, Mathematisch technischer Softwareentwickler, Fachberater, Vertrieb, Industrietechnologie und Assistent Maschinenbautechnik – Anwendungsentwicklungen und die Studiengänge Maschinenbau, Informatik und Fahrzeugbau.

Interessierte können sich für beide Veranstaltungen unter info@fahrensohn-akademie.deoder per Telefon (0271 80958975) direkt anmelden oder weitere Infos erfragen.

„Bau und Digitalisierung – GPS statt Steine schleppen“ ist ein weiterer neuer Sommerferienkurs, der am Dienstag und Mittwoch, 21. und 22. August, bei der W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH, Bäckerstraße 4, in Siegen stattfindet. Unter dem Titel „Bau und Digitalisierung – GPS statt Steine schleppen“ geht es für die Teilnehmer gemeinsam mit Azubis und Dozenten am ersten Tag auf die Tiefbau-Baustelle. Die Jugendlichen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf erfahren dann Wissenswertes über die Digitalisierung und Automatisierung in der Baubranche, wie zum Beispiel die Maschinensteuerung, die es ermöglicht, Baugeräte automatisiert und führerlos fahren zu lassen. Auch Vermessungstechniken mit Hilfe von GPS-Messstäben und andere Messgeräte werden vorgestellt, damit die Jugendlichen vor Ort aktiv werden können.

Am zweiten Tag informieren Nachwuchskräfte und Dozenten, wie die gewonnenen Vermessungsdaten in ein 3-D-Modell überführt und mit einem 3-D-Zeichen-programm bearbeitet werden können. Die erstellte 3-D-Geländekarte wird dann später für die Baugeräte benötigt, um das Gelände – immer in Begleitung eines Mentors – nach Wunsch verändern zu können. Abschließend werden die Modelle präsentiert.

Im Kurs werden folgende Berufsfelder behandelt: Ausbildung zum Straßenbauer, Baugeräteführer und Bauzeichner sowie Duales Studium Bauingenieurwesen mit Ausbildung zum Straßenbauer, Duales Studium Bauingenieurwesen mit Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer und das Studium Bauingenieurwesen.

Infos und Anmeldung bei Daniel Wirth, 0271 408-118 oder d.wirth@hundhausen.de.