Digitale JUNIOR Start-up-Week vom 15. bis 19. November 2021

„Die digitale JUNIOR Start-up-Week führt durch die Gründerszenen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

JUNIOR möchte Jugendlichen die Wege und Möglichkeiten einer realen Unternehmensgründung aufzeigen. Dafür präsentieren vom 15. bis 19. November 2021 innovative und nachhaltige Start-ups, sowie Unternehmen und Organisationen ihre Arbeit auf den Feldern Beratung, Finanzierung und Gründung von Start-ups. Ziel ist es, einen möglichst breiten und spannenden Überblick über die vielfältige Gründungs-Kultur und die dazugehörigen Institutionen und Anlaufstellen zu geben.

Die einzelnen Termine beginnen in der Regel täglich gegen ca. 10, 12 und 15 Uhr und dauern zwischen 30 – 60 Minuten. Die Präsentationen werden mit Videokonferenzlösungen datenschutzkonform durchgeführt. Eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden ist erwünscht.“

Hier ein Auszug aus den Angeboten:

  • Gründung neben dem Studium
  • „JUNIOR Workshop zur Umsetzung von Schülerfirmen – mit Praxisberichten“ – Workshop mit schülergerechte Methoden zur Initiierung von Schülerunternehmen, im Rahmen dieses Online-Workshops teilen auch ehemalige Teilnehmende ihre Erfahrungen aus der Praxis.
  • „JUNIOR-Schülerfirmen – so geht es“.

Hier der Link auf die Webseite mit weiteren Informationen zu den konkreten Programmangeboten.
https://www.junior-programme.de/neuigkeiten/veranstaltungen/2-digitale-junior-start-up-week-2021

Anmeldungen zur Veranstaltung ab 05. November unter: https://t1p.de/u8db

Info-Veranstaltung „MINT Schule NRW“

Schulen der Sekundarstufe I (Gesamt-, Real-, Haupt- und Sekundarschulen), die sich für den Mehrwert, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
einer Zertifizierung als exzellente „MINT SCHULE NRW“
interessieren, sind herzlich zur

digitalen Informationsveranstaltung (GoToMeeting)

am 7. Dezember 2021, 14.00- max. 16.00 Uhr eingeladen.

  • Staatssekretär Mathias Richter aus dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen wird Sie begrüßen.
  • Dr. Heike Hunecke wird Ziele, Mehrwert, Anforderungen und Procedere der Zertifizierung erläutern.
  • Fabian Heyers und Sebastian Seiler werden beispielhaft die nachhaltige MINT-Profilierung an ihrer zertifizierten MINT SCHULE NRW, der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule Bochum, vorstellen.
  • Sie haben die Gelegenheit Ihre Fragen zu klären.


Mit dem beigefügten Rückmeldeformular wird um Ihre Anmeldung gebeten. Der Anmeldelink wird spätestens am Vortag des Termins bis 12 Uhr verschickt.

MINT-Info-Veranstaltung 7.12. – Anmeldebogen

Universität Siegen führt Erweiterungsstudiengang Wirtschaft ein

Die Universität Siegen baut das Angebot für Lehramtsstudierende aus. Zum Wintersemester 2021/22 startet der Erweiterungsstudiengang Wirtschaft. Mit diesem Studiengang erwerben Studierende neben ihren beiden Unterrichtsfächern eine dritte Lehrbefähigung im Fach Wirtschaft. Das Angebot richtet sich an Lehramtsstudierende der Schulformen Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule sowie Gymnasium und auch an bereits ausgebildete Lehrkräfte.

Die Universität Siegen schafft damit ein Alleinstellungsmerkmal. Bereits zum Schuljahr 2019/20 hatte das Ministerium für Schule und Bildung in NRW an Gymnasien in der Sekundarstufe I einen neuen Kernlehrplan für das Fach Wirtschaft-Politik eingeführt. Für alle anderen Schulformen der Sekundarstufe I erfolgte die Einführung zum aktuellen Schuljahr. An dieser Stelle setzt das neue Angebot an. Schwerpunkte des Studiums sind unter anderem die Bereiche Soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftspolitik, Nachhaltigkeit, Verbraucherbildung und die praxisnahe Umsetzung im Unterricht.

Der Erweiterungsstudiengang hat im Vergleich zu einem normalen Teilstudiengang im Lehramt einen reduzierten Umfang, die Module können individuell in das laufende Studium eingebunden werden. Studierende der Sozialwissenschaften können sich zudem Leistungen aus ihrem Studium im Erweiterungsstudiengang anrechnen lassen.

„Eine dritte Lehrbefähigung im Fach Wirtschaft verbessert die Einstiegsmöglichkeiten für angehende Lehrkräfte und bietet bereits ausgebildeten Lehrkräften eine zusätzliche Qualifizierung. Außerdem wird das Angebot im Bereich der lehrerbildenden Studiengänge mit der Einführung insgesamt attraktiver“, so Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Vorsitzender des Zentrums für ökonomische Bildung der Universität Siegen (ZöBiS) zu dem Pilotprojekt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Nils Goldschmidt
Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen
Telefon 0271 740-3143
Mail: goldschmidt@wiwi.uni-siegen.de

Woche der Elternarbeit in der Beruflichen Orientierung vom 5.- 9. Juli 2021

Die BDA gestaltet über SCHULEWIRTSCHAFT gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit die „Woche der Elternarbeit in der Beruflichen Orientierung“ vom 5.-9. Juli 2021 mit täglich wechselnden Webinaren. Das Spektrum reicht von wissenschaftlichen Studien bis hin zu praktischen Checklisten. Ziel ist es, Betriebe und Eltern für ihre Rolle zu sensibilisieren, zu informieren und konkrete Praxishilfen anzubieten. Auch Multiplikatoren wie Lehrkräfte oder die Berufsberatung sind angesprochen.
Folgende Webinare finden statt:
5.7.2021 (16 – 17 Uhr) – ELTERN INS BOOT HOLEN – Praxisbeispiele gelingender Elternarbeit in der Beruflichen Orientierung – Andrea Datan | SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland & BA
6.7.2021 (16 – 17 Uhr) – FUNKTIONEN DER ELTERN IM PROZESS DER BERUFS- und STUDIENWAHL – Prof. Dr. Thorsten Bührmann | Medical School Hamburg
7.7.2021 (16 – 17 Uhr) – DIGITALER ELTERNABEND SIEMENS – Praxisbeispiel der Fa. SIEMENS – Jörg Matern & Anke Wadle | SIEMENS
8.7.2021 (16 – 17 Uhr) – WIE TICKEN JUGENDLICHE UND WAS BEDEUTET DAS FÜR ELTERN? – Dr. Christoph Schleer | SINUS-Institut
9.7.2021 (16 – 17 Uhr) – SCHÜLERBETRIEBSPRAKTIKUM – Checklisten zur Vor- und Nachbereitung – Yvonne Kohlmann & Dr. Donate Kluxen-Pyta | BDA – SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
Eine Anmeldung zu den Webinaren ist nicht nötig, zur Teilnahme klicken Sie jeweils auf den hinterlegten Link. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite des Netzwerks Sommer der Berufsausbildung: Woche der Elternarbeit 5.-9.Juli – Schulewirtschaft.

Gesamtschule Eiserfeld zum ersten Mal mit dem BerufswahlSIEGEL ausgezeichnet

Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen haben die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. auch in diesem Jahr zwei Schulen mit dem BerufswahlSIEGEL ausgezeichnet. Eine davon ist die Gesamtschule Eiserfeld. Sie erhielt das BerufswahlSiegel zum ersten Mal. Damit belohnt sie sich für eine außerordentliche Leistung im Bereich der Berufsorientierung. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen waren vertreten durch die künftige Projektleiterin des Siegelprozesses Franziska Gebbeken und das Jurymitglied Martin Haselier. Sie überreichten Siegelplakette und Urkunde.

„Gerade auch der Technikraum der Gesamtschule Eiserfeld hat uns bei dem Audit, welches wir im Oktober letzten Jahres durchgeführt haben, begeistert “, unterstrich Martin Haselier. Das Siegel werde nicht vergeben, weil es „chic“ ist, sich für alle möglichen Themen zertifizieren zu lassen. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. als Trägerorganisation für die Region Siegen-Olpe-Wittgenstein möchten damit sowohl die Schulen motivieren, wie auch den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Weg ins Berufsleben möglichst erfolgreich zu finden und zu gehen.

Kernstück der aufeinander aufbauenden Maßnahmen an der Gesamtschule Eiserfeld ist der Berufs- und Orientierungstag, an dem bis zu 20 örtliche Betriebe und Unternehmen in jeweils einstündigen Workshops den Schülerinnen und Schülern Einblicke in das Berufsleben und ihre Ausbildungsberufe geben. Weiteres herauszustellendes Projekt der Gesamtschule Eiserfeld ist das gemeinnützige Handeln, bei dem die Schüler*innen über ein ganzes Schuljahr hinweg für zwei Stunden in der Woche in einer sozialen Einrichtung wie Kindergarten oder Seniorenheim mitarbeiten.

Das BerufswahlSIEGEL ist ein Zertifikat für Schulen, die in vorbildlicher Weise ihre Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten und ihnen den Übergang ins Berufsleben erleichtern. Es wurde in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entwickelt und wird bereits seit 2000 in verschiedenen Städten und Regionen in Deutschland durchgeführt. Schulen entscheiden selbst, ob sie eine Zertifizierung anstreben und eine Bewerbung abgeben wollen. In den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe tragen derzeit sechs Schulen das Siegel. Die Zertifizierung wird durch eine Jury durchgeführt, die aus Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Kammern, Schulaufsicht, Lehrkräften, Gewerkschaften etc. besteht. Das Siegel ist der sichtbare Ausweis für Qualität im Feld der Berufsorientierung und darf von den zertifizierten Schulen öffentlichkeitswirksam eingesetzt werden. Diese Schulen dürfen es drei Jahre lang führen und müssen sich nach dieser Zeit rezertifizieren lassen.

Bild und Info: Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V.

Wenig Resonanz auf Angebote zur Berufsorientierung

„Schülerinnen und Schüler werden befähigt, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.“ Der Auftrag der Schulen im Schulgesetz NRW ist so umfassend wie deutlich. Vieles davon ist in der Corona-Zeit zu kurz gekommen, insbesondere das Thema Berufsorientierung war in einer Zeit der Kontaktbeschränkungen und des Distanzunterrichts schwierig umzusetzen. Zu Recht haben die weiterführenden Schulen unter anderem beklagt, dass die sonst üblichen Wege in enger Abstimmung mit den Unternehmen in dieser Zeit nicht mehr funktioniert haben. „Doch auch die Schulen selbst sind in der Pflicht, ihre Schülerinnen und Schüler beim Weg in ein verantwortungsvolles Berufsleben zu begleiten. Diese nehmen sie anscheinend derzeit nicht so ernst, wie es geboten wäre, gerade weil in den vergangenen Monaten so wenig ging. Anders lässt sich nicht erklären, dass bisher nur vier von 62 weiterführenden Schulen im IHK-Bezirk auf das Angebot eingingen, individuelle Programme – digital oder vor Ort – begleitend zur Ausbildungsmesse zu nutzen“, fasst Sabine Bechheim, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), die Enttäuschung des Veranstalterkreises und etlicher Unternehmen zusammen.

Von Terminen mit Ausbildungsbotschaftern über virtuelle Betriebsführungen bis hin zu Frage-Antwort-Stunden mit Betrieben gibt es immer noch etliche Möglichkeiten, sich die Berufsorientierung in die Schule zu holen. Der Kontakt zu den Schulen ist auch deshalb so wichtig, weil die Reaktion und die Motivation der Schülerinnen und Schüler, sich für die Einzelgespräche mit den Betrieben zu registrieren, auch davon abhängen, wie gut das Angebot in der Schule platziert wurde. „Nur ein Plakat aufzuhängen, reicht offensichtlich nicht. Wir können sehen, dass die Schulen, bei denen das Vormittagsprogramm genutzt wurde, bei den Gesprächsterminen überproportional vertreten sind.“ Sabine Bechheim ist sicher, dass da noch mehr ginge. Und so lädt sie die Schulen weiter ein, sich zu melden, um Berufsorientierung auch in schwierigen Zeiten erlebbar zu machen.

Denn: Die Analyse der Daten aus dem vergangenen Schuljahr hat gezeigt: Etliche Jugendliche wissen nach dem Schulabschluss nicht, wohin. Die Zahl der Ausbildungsverträge ging deutlich zurück, die Einschreibungen an der Universität Siegen stiegen nicht in entsprechender Zahl an. Auch sonst übliche Alternativen wie Bundesfreiwilligendienst, Auslandsjahr oder freiwilliges soziales Jahr fielen weitgehend aus. Bechheim: „Insofern liegt der Verdacht nahe, dass es vielen jungen Leuten an Orientierung fehlt und sie überhaupt nicht wissen, wer sie denn bei dem Weg in ein verantwortliches Leben, so wie das Schulgesetz es vorsieht, begleiten kann. Wir als IHK sind dafür ein guter Partner, den es nun zu nutzen gilt.“

Waren bei den vergangenen Messen in Siegerlandhalle, Stadthalle Olpe und Berufskolleg Wittgenstein mehrere tausend Besucher verzeichnet worden, so ist die Resonanz bei der digitalen Variante derzeit noch sehr übersichtlich: 172 Teilnehmer haben sich registriert, um die etwa 130 Aussteller kennenzulernen. Immerhin 120 Gespräche mit Unternehmen wurden bislang gebucht. Es gibt aktuell noch etwa 700 Bewerberinnen und Bewerber, sodass das Interesse deutlich größer sein könnte. Denn die Messe ist die perfekte Gelegenheit, um vom heimischen Wohnzimmer aus viele Betriebe unverbindlich kennenzulernen. Es ist noch nicht zu spät: Die gemeinsam mit etlichen Partnern organisierte Ausbildungsmesse57 läuft noch bis zum 18. Juni, und die Betriebe freuen sich über jede einzelne Buchung. Sabine Bechheim appelliert auch noch einmal an die Jugendlichen und deren Eltern: „Meldet euch gerne noch an. Wir freuen uns, wenn wir euch bei der Suche nach exzellenten Zukunftsaussichten helfen können – es gibt aktuell noch etwa 1.500 freie Lehrstellen!“
Die Schul-Workshops sind weiterhin individuell buchbar. Weitere Informationen sind unter ausbildungsmesse57.de zu finden. Schulen können sich unter ausbildungsberatung@siegen.ihk.de beim Organisationsteam melden.

Text: IHK Siegen

Universität Siegen bietet „Extrazeit zum Lernen“

Feriencamps, abwechslungsreiche Förderangebote oder eine „Werkstatt für Kinder“ – die Universität Siegen bietet ab sofort in Kooperation mit Projektpartnern außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote an. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in Coronazeiten zu fördern, um Auswirkungen – verursacht durch den Shutdown von Bildungseinrichtungen – zu kompensieren und abzuwenden. Das Projekt „Extrazeit zum Lernen“ wurde jetzt  bewilligt. Es soll insbesondere durch Armut gefährdete Kinder und Jugendliche sowie SchülerInnen mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf erreichen.

Die Uni Siegen kooperiert mit der Universitätsstadt Siegen und mit insgesamt zehn Institutionen aus der Region, darunter Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Siegen. Einige hundert SchülerInnen sollen in kleinen Gruppen bis Ende des Jahres von dem Angebot profitieren. Die Projekte werden durch die teilnehmenden Einrichtungen beworben. Kinder können sich selbst anmelden oder durch ihre Eltern angemeldet werden. Studierende des Lehramts und der Sozialen Arbeit arbeiten mit Beschäftigten der verschiedenen Einrichtungen vor Ort zusammen. Sie bieten gemeinsam zum Beispiel wöchentliche Förderangebote nachmittags oder an Wochenenden an. In Ferienprogrammen können pandemiebedingte Lerndefizite aufgeholt werden. Auch Angebote zum sozialen, motorischen und sprachlichen Lernen sollen stattfinden. Möglich sind außerdem berufsvorbereitende Maßnahmen und Zusatzangeboten im Bereich Werken und Technik für SchülerInnen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Kinder- und Jugendtreffs ergänzen als außerschulische Bildungsorte die Schulstandorte und setzen in ihren Förderangeboten auf informelle Bildungsprozesse. „Wir wollen das nachholen, was im vergangenen Jahr oft zu kurz gekommen ist“, sagt Carolin Quenzer-Alfred, die zum Organisationsteam gehört.

Die Angebote sollen, wann immer möglich, in Präsenz stattfinden. „Wir wollen genau die SchülerInnen erreichen, die wir mit Online-Angeboten nur schwer oder gar nicht erreichen können“, sagt Quenzer-Alfred. André Schmidt, Dezernent für Kinder, Jugend und Familie, Bildung, Soziales und Wohnen der Stadt Siegen, bestätigt: „Wir sind froh, dass wir nach den langen Monaten der Pandemie mit Distanzlernen und reduzierten, meist digitalen Angeboten Kinder und Jugendliche nun wieder intensiver unterstützen und fördern können. Die Angebote in Kooperation mit der Universität stärken und ergänzen unser reguläres Angebot sinnvoll und gezielt.“

Geleitet wird das Projekt von der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Förderpädagogik der Uni Siegen (“Emotionale und soziale Entwicklung”, Prof. Daniel Mays). Das Teilprojekt „Werkstatt für Kinder“ findet unter der wissenschaftlichen Leitung der OASE L ernwerkstatt der Uni Siegen (Dr. Barbara Müller-Naendrup) statt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie „Außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote in Coronazeiten zur Reduzierung pandemiebedingter Benachteiligungen“ vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit 64.000 Euro.

Kontakt
Carolin Quenzer-Alfred
E-Mail:  carolin.quenzer@uni-siegen.de 

Projektpartner
– Geisweider Grundschule
– Hammerhütter-Schule
– Glückaufschule Siegen/OASE Lernwerkstatt Uni Siegen
– Hauptschule Achenbach
– Gymnasium Netphen
– Bertha- von-Suttner-Gesamtschule
– Städtischer Kinder- und Jugendtreff Fischbacherberg
– Städtischer Kinder- und Jugendtreff Westhang
– Stadtteilcafé Fischbacherberg
– Städischer Kinder- und Jugendtreff Geisweid (Haus der Interkulturellen Bildung)

Bild und Info: Universität Siegen

Berufskunde online: Das ist der MEBerufe-Stream

Unser M+E-InfoTruck muss wegen Corona weiterhin einen Boxenstopp einlegen. Wir haben daher für Schulen ein kostenfreies Livestream-Angebot erarbeitet, den „MEBerufe-Stream“. Er unterstützt Schüler/innen auch in der Pandemie bei der Berufsorientierung und vermittelt gleichzeitig Inhalte aus dem InfoTruck.
Im Mittelpunkt des Livestreams stehen die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Metall- und Elektro-Industrie. Die Online-Veranstaltung richtet sich an Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10. Durch erklärende Videos und Charts sowie Live-Umfragen und Chatmöglichkeiten beziehen unsere M+E-Berater die Jugendlichen ein und bieten Schulen dadurch eine abwechslungsreiche und interaktive Unterrichtseinheit in Zeiten von Homeschooling.
Interessiert? MEBerufe-Stream: http://ow.ly/GpdG50EDdil
Melden Sie sich auch gerne direkt bei Ihrem Ansprechpartner:
Armin Skladny
0221 4981-492
skladny@iwkoeln.de

Wechsel an der Spitze der Kreis-VHS

Wechsel an der Spitze der Kreisvolkshochschule: Landrat Andreas Müller (Mitte) verabschiedet Winfried Hofmann in den Ruhestand und wünscht der neuen Leiterin der Kreis-VHS, Sandra Thiemt, viel Erfolg und gute Ideen für ihre Arbeit.

15 Jahre lang war Winfried Hofmann Leiter der Volkshochschule des Kreises Siegen-Wittgenstein – zum 30. April 2021 geht er in den Ruhestand. Nachfolgerin wird Sandra Thiemt. Die 48-jährige geborene Siegenerin ist verheiratet und lebt in Kreuztal. Landrat Andreas Müller hat sich jetzt mit beiden zur Amtsübergabe getroffen. Er dankte Winfried Hofmann für seine engagierte Arbeit und wünschte Sandra Thiemt viel Erfolg und gute Ideen für die neue Aufgabe.

„Für uns als Kreis ist unsere Volkshochschule ein kleines Juwel. Sie bietet Weiterbildung für alle gesellschaftlichen Gruppen und Menschen jedes Alters wohnortnah im städtischen wie im ländlichen Raum an“, unterstreicht der Landrat: „In einer Zeit, in der lebensbegleitendes Lernen immer selbstverständlicher wird, ist unsere Volkshochschule ein etablierter Anbieter sowohl für berufliche Fortbildungen, als auch von Angeboten für jedermann – von den Sprachkursen für den Urlaub über politische Bildung bis hin zu kreativen Kursen für die Freizeitgestaltung. Winfried Hofmann hatte immer den Daumen am Puls der Zeit und mit neuen Ideen und Angeboten nachhaltige Impulse gesetzt“, so Müller.

Auch Winfried Hofmann unterstreicht die große Breite des Bildungsangebotes und betont den frühzeitigen Blick auf relevante Themen: „Über das Waldsterben, die Klimaveränderung und den Einsatz von Wind- und Solarenergie haben wir schon in den 90er-Jahren des letzten Jahrtausends in allen Städten und Gemeinden ausführlich informiert. Bis heute sind wir immer sehr nah am aktuellen Geschehen“, sagt er: „Ich war selbst immer wieder von der Vielfalt des Programmangebotes begeistert, dass das Team in Zusammenarbeit mit den Dozentinnen und Dozenten zweimal im Jahr erstellt!“

Besonders gerne erinnert sich Hofmann an die Tagesfahrten zu Ausstellungen z.B. in Bonn, Köln oder Frankfurt: „Hier erinnere ich mich z.B. an die Objekte aus der kambodschanischen Tempelanlage Angkor Wat oder die versunkenen Schätze Ägyptens – zwei Ausstellungen, die 2007 in der Ausstellungshalle in Bonn gezeigt wurden“, so Hofmann: „Das Gemeinschaftserleben mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört zu den unvergesslichen Momenten meiner Amtszeit. Wäre ich nur in meinem Büro geblieben, wären mir die große Neugierde der Siegerländer und Wittgensteiner auf Unbekanntes, die Lust am Lernen und die Freude, all dies in Gemeinschaft erleben zu wollen, nicht so deutlich geworden.“

Die letzten 14 Monate waren bei der Kreis-VHS wie in der gesamten Gesellschaft von der Corona-Pandemie geprägt. So übernimmt Sandra Thiemt die Leitung der Volkshochschule zu einem Zeitpunkt, in dem vieles nicht stattfinden kann, bzw. als Online-Veranstaltung neu konzipiert und angeboten werden muss – eine Entwicklung, die die neue Leiterin auch für die Zeit nach der Pandemie vorantreiben möchte.

Sandra Thiemt ist Diplom-Pädagogin und -Sozialarbeiterin und hat ihre ersten Erfahrungen in der Sozialpädagogik am Berufskolleg AHS gesammelt und anschließend „Außerschulisches Erziehungs- und Sozialwesen“ an der Universität Siegen studiert. Nach einem Anerkennungsjahr im Amt für Kinder, Jugend und Familie bei der Stadt Bonn, kam sie wieder zurück an die Universität Siegen, um ein Aufbaustudium zur Diplom-Pädagogin zu absolvieren. Parallel dazu war sie freie Mitarbeiterin im Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen e. V., wo sie sich um die Arbeit mit und Qualifizierung von nicht ausbildungsreifen Jugendlichen gekümmert hat – und zudem auch um die Schulsozialarbeit im Kindertreff Siegen.

Beim Kreis Siegen-Wittgenstein ist Thiemt seit Januar 2000 tätig, zunächst in der Sozial- und Jugendhilfeplanung als wissenschaftliche Begleiterin des Modellprojektes „Partizipation als Präventionsansatz“. Anschließend war sie drei Jahre lang in der Personalentwicklung tätig, wo sie am Aufbau eines Personalentwicklungskonzeptes mitgewirkt hat und so auch Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sammeln konnte. Danach folgten drei weitere Jahre in der Pressestelle als stellvertretende Pressesprecherin, bevor sich der Kreis schloss und sie wieder in den Bereich der Jugendhilfeplanung wechselte.

Seit Anfang März lernt Sandra Thiemt nun die VHS und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen. „Mir ist besonders wichtig, die bereits gut etablierten Strukturen und Abläufe innerhalb der VHS, die Winfried Hofmann über mehrere Jahre aufgebaut hat, weiterhin zu nutzen und auszubauen“, sagt Thiemt.

Bei seiner Verabschiedung im Ausschuss für Schule, Weiterbildung, Sport und Integration sagte Winfried Hofmann mit einem Augenzwinkern: „Es ist an der Zeit, dass ich mich auch mal wieder mehr meinem Privatleben widme und Dinge tue, die man halt so in seiner Freizeit tut. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sandra Thiemt eine geeignete Nachfolgerin ist und ich die Leitung der VHS somit in gute Hände gebe.“

Bild und Info: Kreis Siegen-Wittgenstein

Berufskunde online: Das ist der neue MEBerufe-Stream

Der M+E-InfoTruck muss wegen Corona weiterhin einen Boxenstopp einlegen. MEBERUFE-INFO hat daher für Schulen ein kostenfreies Livestream-Angebot erarbeitet, den „MEBerufe-Stream“. Er unterstützt Schüler/innen auch in der Pandemie bei der Berufsorientierung und vermittelt gleichzeitig Inhalte aus dem InfoTruck.
Im Mittelpunkt des Livestreams stehen die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Metall- und Elektro-Industrie. Die Online-Veranstaltung richtet sich an Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10. Durch erklärende Videos und Charts sowie Live-Umfragen und Chatmöglichkeiten beziehen unsere M+E-Berater die Jugendlichen ein und bieten Schulen dadurch eine abwechslungsreiche und interaktive Unterrichtseinheit in Zeiten von Homeschooling.
Melden Sie sich auch gerne direkt bei Ihrem Ansprechpartner:
Armin Skladny
0221 4981-492
skladny@iwkoeln.de