MINT-Projekt des Bildungszentrums Wittgenstein

Die besondere Fokussierung auf den naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist eines der zentralen Themen im Bildungssystem. Das Ziel der sogenannten MINT-Förderung besteht gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der von Metallindustrie und von Betrieben des verarbeitenden Gewerbes geprägten Region darin, schon frühzeitig Interesse für die betreffenden Fächer zu wecken.

In diesem Kontext ist auch das „Drehscheibenuhr“-Projekt beim Bildungszentrum Wittgenstein in Bad Berleburg entstanden. Hier können Kinder mal gehörig „am Rad drehen“ und selbst eine Uhr konstruieren. Gleichzeitig werden die verschiedenen Metallberufe und deren Anforderungen vorgestellt.

Der letzte Kurs in Bad Berleburg fand im Juli statt – mit großem Erfolg. Die Resonanz war mehr als positiv und alle Kinder hatten große Freude daran, gemeinsam zu tüfteln und am Ende die Ergebnisse mit nach Hause zu nehmen. Die nächste Auflage steht vom 10. bis 14. Oktober auf dem Programm.

Folgende Berufsbilder werden in dem Kurs behandelt: Anlagenmechaniker, Produktdesigner, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker und Werkzeugmechaniker. Die Kinder lernen in dem Kurs anhand einer eigenständigen Aufgabe die Metallberufe kennen und können so einen kurzen Einblick ins Berufsleben bekommen. Sie werden mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert und müssen diese bearbeiten. So sehen die Mädchen und Jungen gleich mehrere Berufe, unter denen sich möglicherweise der künftige Traumjob verbirgt.

Die gefertigte Uhr kann für den täglichen Gebrauch genutzt werden. Beim Zusammenbauen der Drehscheibenuhr lernen die Teilnehmer die einzelnen Arbeitsschritte kennen – von der Planung bis hin zur Fertigstellung.

An dem 35-stündigen Kurs können Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse teilnehmen. Pro Kurs können bis zu zwölf Teilnehmer dabei sein.

Für den „Drehscheibenuhr“-Kurs im Oktober sind noch Plätze frei. Eltern, die ihr Kind anmelden möchten, können sich an Gisela Tölle vom Bildungszentrum Wittgenstein, Tel.: 02751 44523-14 und E-Mail: g.toelle@bz-wittgenstein.de, wenden. Lehrer, die Interesse daran haben, mit ihrer Schulklasse an einem solchen Kurs teilzunehmen, können das Angebot in Form einer Projektwoche buchen.

Im Überblick:

  • Durchführungsort:
    BZW Bildungszentrum Wittgenstein GmbH
    Limburgstraße 74
    57319 Bad Berleburg
  • Dauer: 35 Stunden
  • Teilnehmerzahl: Zwölf
  • Jahrgangsstufe: ab Klasse 8

Galilei-Fernrohr Marke „Eigenbau“ im Schülerlabor der Uni Siegen

physiklabor_thumb1Man nehme ein Papprohr, eine Batterie, einen Magnet, Kupferdraht und Schnellverbinder. Aus diesen Materialien lässt sich innerhalb kurzer Zeit ein funktionierender Elektromotor bauen, der zum Beispiel einen kleinen Ventilator antreiben kann. Wie das geht, lernen Schüler*innen im physikdidaktischen Schülerlabor der Universität Siegen. Lehramtsstudierende bereiten die Bausätze vor und stehen den Mädchen und Jungen mit Rat und Tat zur Seite. „Die Funktionsweise eines Elektromotors ist nicht ganz einfach zu erklären, selbst viele Erwachsene können das nicht“, sagt Dr. Ina Militschenko, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Physikdidaktik. „Wenn die Schülerinnen und Schüler aber einmal selbst so einen Motor gebaut haben, können sie seine Funktionsweise viel besser nachvollziehen.“

„Handlungsorientiertes Lernen“ nennt sich dieser Ansatz. Im Schülerlabor können Kinder und Jugendliche neben Elektromotoren auch Galilei-Fernrohre selber bauen. „Das schaffen sogar schon Erstklässler*innen“, sagt Ina Militschenko. „Nach dem eigentlichen Bau berechnen sie, wie stark das Fernrohr vergrößert.“ Wenn das Fernrohr schließlich fertig ist, würden viele Kinder stolz ihren Namen darauf schreiben. Und das Gerät natürlich auch selbst ausprobieren: „Einfache, erste Beobachtungen am Nachthimmel sind damit gut möglich. Zum Beispiel lassen sich auf der Oberfläche des Mondes gut Krater erkennen.“

Seit dem Sommersemester 2009 bietet das physikdidaktische Schülerlabor für Schulklassen wöchentlich Veranstaltungen zu physikalischen und astronomischen Themen an. Dazu gehören neben dem Bau von technischen Geräten auch Führungen durch die Universitätssternwarte und Experimente. Bei den Schüler*innen soll so das naturwissenschaftliche Interesse gefördert werden. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept angehenden Physiklehrer*innen erste Erfahrungen in der Arbeit mit Schulklassen. Es ist daher fester Bestandteil der Physik-Lehrerausbildung an der Universität Siegen.

Bei den Schulen in der Region erfreut sich das Angebot immer größerer Beliebtheit, berichtet Ina Militschenko: „Inzwischen haben wir sogar eine Warteliste, so groß ist die Nachfrage nach den Terminen.“ Während Führungen und Experimente für die Schulen kostenfrei sind, fallen für das Angebot zum Bau technischer Geräte Materialkosten an: Sie liegen pro Schüler*in bei fünf Euro. Die Kosten werden von den Schulen selbst getragen, manchmal aber auch von lokalen Vereinen oder Unternehmen übernommen.

In diesem Semester hat der Lions Club Kreuztal zum Beispiel zwei Labor-Besuche für die Kreuztaler Clara-Schumann Gesamtschule gesponsert: Zwei MINT-Klassen der Schule konnten so kostenfrei im Labor bauen und werkeln. Die Unterstützung der regionalen MINT-Förderung habe eine hohe Priorität, heißt es vom Lions-Club. Projekte wie die im physikdidaktischen Schülerlabor seien unentbehrlich, um den Nachwuchs im MINT-Bereich zu sichern. Neben den Schüler*innen bedanken sich auch die Mitarbeiter*innen des Schülerlabors für das Engagement: „Es wäre schön, wenn noch mehr Vereine oder Unternehmen auf die Möglichkeit des Sponsorings aufmerksam würden“, hofft Ina Militschenko.

Informationen zu den Angeboten des physikdidaktischen Schülerlabors und das Anmeldeformular finden Interessierte unter http://www.physik.uni-siegen.de/didaktik/zdi/

Feuer und Flamme für MINT

Die Schüler der beiden Siegerschulen stellten ihre Projekte selber vor. Im Bild Dennis Beier und Nils Aderhold von der Carl-Kraemer-Realschule aus Hilchenbach.

Die Schüler der beiden Siegerschulen stellten ihre Projekte selber vor. Im Bild Dennis Beier und Nils Aderhold von der Carl-Kraemer-Realschule aus Hilchenbach.

„Feuer kommt immer gut – je heller, desto besser!“ Die Schüler*innen der Science Show-AG des Hilchenbacher Stift Keppel-Gymnasiums wissen, wie sie ihr Publikum begeistern können. Bei ihren Science Shows bringen sie vor hunderten Zuschauern naturwissenschaftliche Experimente auf die Bühne. Und dabei darf es gerne schon mal knallen, zischen oder eben brennen. Physik und Chemie möglichst unterhaltsam vermitteln, darum geht es den rund 50 Teilnehmer*innen der AG. Für ihr Konzept sind sie jetzt mit dem MINTUS-Preis für schulische MINT-Aktivitäten im Kreis Siegen-Wittgenstein ausgezeichnet worden.

Das Siegerteam, die Science Show-AG des Stift Keppel-Gymnasiums, mit Prof. Dr. Ingo Witzke (l.) und Dr. Thorsten Doublet (2. v. l.).

Das Siegerteam, die Science Show-AG des Stift Keppel-Gymnasiums, mit Prof. Dr. Ingo Witzke (l.) und Dr. Thorsten Doublet (2. v. l.).

Der Preis wurde im Rahmen der Jahresfeier des Forschungsverbundes der MINT-Didaktiken der Universität Siegen (MINTUS) vergeben. Er soll auf besondere Schulprojekte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufmerksam machen. „Die Science Show-AG am Gymnasium Stift Keppel ist in mehrfacher Hinsicht herausragend“, lobte MINTUS-Sprecher Prof. Dr. Ingo Witzke: „Die Schülerinnen und Schüler sind tolle Multiplikatoren. Bemerkenswert ist, dass sie nicht nur die große Bühne suchen, sondern ihre Experimente auch regelmäßig in Grundschulen zeigen. So wecken sie schon bei den Kleinsten die Begeisterung für MINT-Fächer.“

Gruppenbild der beiden Siegerschulen.

Gruppenbild der beiden Siegerschulen.

Der MINTUS-Schulpreis richtet sich aber nicht nur an große und öffentlichkeitswirksame Projekte wie die Science Show-AG. Auch kleinere Initiativen sollen gewürdigt werden. Der zweite Preis ging deshalb an die Carl-Kraemer-Realschule in Hilchenbach. Schüler*innen der Klassen acht und neun haben auf einem verwilderten Gelände hinter dem Schulgebäude in zweijähriger, harter Arbeit ein Biotop angelegt. „Da können wir jetzt zum Beispiel direkt Wasserproben für den Chemie-Unterricht entnehmen oder in Bio Planzen und Tiere beobachten“, erklärten die beiden Teilnehmer Dennis Beier und Nils Aderhold bei ihrer Projekt-Präsentation.

Junge Menschen sollten möglichst früh und praxisnah an die so genannten MINT-Fächer herangeführt werden, meint auch der Dekan der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät, Prof. Dr. Dr. Ullrich Pietsch. „Wir stehen hier unter einem gewissen Druck“, erklärte er bei der Preisverleihung: „Unsere Industrie-Region braucht und wartet auf naturwissenschaftlich gebildeten Nachwuchs.“ Aus diesem Grund wird der MINTUS-Schulpreis auch von den Arbeitgeberverbänden Siegen-Wittgenstein gestiftet. Geschäftsführer Dr. Thorsten Doublet wandte sich in seinem Grußwort direkt an die anwesenden Schüler*innen: „Ohne Mathematik, Informatik und die anderen MINT-Fächer gäbe es kein Internet, keine Smartphones und im Winter keine Heizung. Wir brauchen auch in Zukunft Experten in diesen Bereichen.“

Dass naturwissenschaftliche Forschung viel mit unserem Alltagsleben zu tun hat, zeigte auch der Festvortrag von Prof. Dr. Martin Gröger (Chemiedidaktik). Er ging der Frage nach, wie Kohlensäure den Klimawandel beeinflusst. In einem kurzweiligen Mix aus Theorie und praktischen Experimenten demonstrierte er zum Beispiel, wie von Menschen ausgestoßenes CO2 zur Versauerung der Ozeane beiträgt – und wie auf diese Weise die Kalkgehäuse von Muscheln oder Meeresschnecken zerstört werden. Der Vortrag endete mit einem eindrücklichen Appell, mehr auf Nachhaltigkeit zu achten.

Die mit dem MINTUS-Schulpreis ausgezeichneten Schulen dürfen sich über eine Förderung im Wert von 500, beziehungsweise 300 Euro freuen. Außerdem bekamen beide Projektgruppen einen Gutschein für einen Exklusiv-Besuch samt Führung in einem Unternehmen aus dem MINT-Bereich. Im kommenden Jahr soll der MINTUS-Schulpreis erneut vergeben werden. Dann können sich auch Schulen aus den Kreisen Olpe und Altenkirchen dafür bewerben.

„Westfalen YoungStars“ kamen zum Siegen nach Siegen

Über 700 Grundschülerinnen und -schüler nahmen am Finale der „Westfalen YoungStars“ in Siegen teil.

Über 700 Grundschülerinnen und -schüler nahmen am Finale der „Westfalen YoungStars“ in Siegen teil.

Mit dem Schulsport ist das manchmal so eine Sache. Häufig spielt er nicht gerade eine Hauptrolle im Lehrplan. Das es auch anders geht, bewiesen jetzt über 700 Schülerinnen und Schüler von Grundschulen aus dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg. Sie waren zum Finale der „Westfalen YoungStars“ nach Siegen in die Bertha-von Suttner-Gesamtschule gekommen, um sich dort in der Leichtathletik, im Schwimmen, beim Turnen und auf dem Fußballplatz zu messen. Unterstützt wurden sie dabei von den westfälischen Arbeitgeberverbänden. „Wir unterstützen diese Veranstaltung der Bezirksregierung weil sie dazu beiträgt, die Kinder schon frühzeitig an den Sport heranzuführen. Schließlich wussten schon die alten Griechen, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt. Wer später in Ausbildung und Beruf etwas leisten möchte, der sollte auch körperlich fit sein“, so Dr. Thorsten Doublet, Geschäftsführer der Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein. Gemeinsam mit seinem Kollegen Werner Sülberg, Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes, und Regierungspräsidentin Diana Ewert übernahm er die Siegerehrung. Unterstützt wurden sie dabei von Tanja Wagener, SPD-Landtagsabgeordnete, Siegen-Wittgensteins Landrat Andreas Müller und dem Siegener Bürgermeister Steffen Mues sowie weiteren Vertretern aus Politik und Sport.

Werner Sülberg (links), Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes, Regierungspräsidentin Diana Ewert (Mitte) und Dr. Thorsten Doublet (rechts), Geschäftsführer der Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein, zeichneten die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus.

Werner Sülberg (links), Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes, Regierungspräsidentin Diana Ewert (Mitte) und Dr. Thorsten Doublet (rechts), Geschäftsführer der Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein, zeichneten die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus.

Die Bezirksregierung Arnsberg möchte mit diesem Wettbewerb der Grundschulen, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgetragen wurde, die Gesundheit und Bewegungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe verbessern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und den örtlichen Sportvereinen gefördert werden. Außerdem ist mit dem Wettbewerb eine Talentsichtung und -förderung verbunden. „Wir freuen uns sehr, dass die Arbeitgeberverbände dieses Projekt als Sponsoren unterstützen“, sagte Dr. Rainer Fiesel von der Bezirksregierung in Arnsberg.

Insgesamt 60 Schulen waren beim Finale der „Westfalen YoungStars“ in Siegen vertreten, darunter auch Schulen aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. So freute sich die Katholische Grundschule Welschen-Ennest über einen dritten Platz im Turnen. Die Grundschule Aue-Wingeshausen belegte hier den vierten Platz. Die Schwimmerinnen und Schwimmer der Grundschule Erndtebrück wurden zehnte. Ebenfalls den zehnten Platz erreichten die Leichtathleten der Grundschule an Dreslers Park aus Kreuztal. Bei den Fußballern freute sich die Jungenmannschaft der Grundschule im Odeborntal aus Bad Berleburg über den fünften Platz.

Lehrpraxis mit der Integration von Geflüchteten verbinden

Studierende der Universität Siegen unterrichten geflüchtete Kinder in Schulen der Region.

Sprachbarrieren werden in Siegen-Wittgenstein nun schneller überwunden – dank Studentinnen und Studenten der Universität Siegen. Im Projekt „Flüchtlingskinder: Unterstützung der Schulen in Si-Wi“ (FLUSS) unterrichten Lehramtsstudierende der Uni Siegen geflüchtete Kinder in Schulen der Region. Mehr als 200 Studierende sind als Deutschlehrende in mehr als 36 Schulen über alle Schulformen verteilt im Einsatz. Ein mehrfacher Gewinn: Die Schulen erhalten wertvolle Unterstützung bei der schnelleren Integration geflüchteter Kinder, die Studierenden können sich den Deutschunterricht als Praxisleistung für ihr Studium anrechnen lassen.

FLUSS ist eine Initiative des Siegener Netzwerks Schulentwicklung (SiNet), ein Gemeinschaftsprojekt von Universität und Universitätsstadt Siegen. Die Studierenden sind in Willkommensklassen und im Unterricht für „Deutsch als Zweitsprache“ bis zu 80 Stunden im Einsatz. Es ist bereits die zweite Kohorte, die an FLUSS teilnimmt. „Die erste Welle im vergangenen Wintersemester war bereits sehr erfolgreich, aber hauptsächlich auf Siegen beschränkt“, sagt Dr. Jörg Siewert, Leiter von SiNet. Dank des Netzwerks hat sich FLUSS inzwischen bis nach Wittgenstein hinein ausgeweitet.Interessierte Schulen können über eine Online-Plattform ihren Bedarf angeben und erhalten Vorschläge, welche Studierenden dafür in Frage kommen. Der Unterricht findet einzeln oder in Zweier-Gruppen statt. „Es ist für die Schulen eine tatsächliche Unterstützung, da eine Kraft mehr da ist, die sich fokussiert um die Geflüchteten kümmert“, sagt Siewert.

Weitere Informationen zu FLUSS und dem Siegener Netzwerk Schulentwicklung (SiNet)

SCHULEWIRTSCHAFT-Wettbewerb „Das hat Potenzial!“ gestartet

Der SCHULEWIRTSCHAFT-Wettbewerb „Das hat Potenzial!“prämiert auch in 2016 besonderes Engagement für die Berufs- und Studienorientierung, ökonomische und digitale Bildung von Schülerinnen und Schülern.

Unternehmen, Schulen und Verlage können sich bis zum 31. Juli 2016 in drei Kategorien bewerben:

Kategorie Unternehmen
SCHULEWIRTSCHAFT sucht engagierte Unternehmen, die sich in vorbildlicher Weise für die Berufs- und Studienorientierung junger Menschen einsetzen. Sie unterstützen einen gelungenen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt.

Kategorie Kooperationen zur digitalen Bildung
SCHULEWIRTSCHAFT sucht vorbildliche Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen zur digitalen Bildung. Unternehmen und Schulen, die Jugendliche für das Leben und Arbeiten in der digitalen Gesellschaft stärken, können sich gemeinsam bewerben.

Kategorie Schulbuch
SCHULEWIRTSCHAFT sucht das „Schulbuch des Jahres – Ökonomische Bildung 2016/17“. Schulbuchverlage, die mit ihren Publikationen Verständnis und Begeisterung für ökonomische Zusammenhänge wecken, können sich bewerben.

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel. Ausführliche Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.schulewirtschaft.de/preis.

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2016

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Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat aktuell die Ausschreibung zum Wettbewerb „Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2016“ gestartet, der dieses Jahr unter dem Motto „Chance Vielfalt! Bildung für gelingende Integration – Fokus Flüchtlinge“ steht.

Gesucht werden beispielhafte Konzepte in den vier Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche und hochschulische Bildung, die die individuelle, breite Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt stellen und dabei gezielt die Integration fördern und den Zusammenhalt stärken. Dank der erneuten Kooperation mit Deutscher Bahn und Deutscher Telekom als Partner des Deutschen Arbeitgeberpreises kann auch in diesem Jahr in jeder Kategorie ein Preisgeld von 10.000 € vergeben werden.

Einsendeschluss ist der 15. August 2016.

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Ausschreibungsflyer sowie der Pressemitteilung entnehmen.

Startpunkt 57 informiert über Schülerfirmen und Genossenschaften

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Die KM:SI GmbH, Wirtschaftsförderung der Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein, lädt im Rahmen der Gründerinitiative Startpunkt57 alle weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I und II aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Thema „Schülerfirmen und Schülergenossenschaften“ ein.

Die Gründung einer Schülerfirma hat viele Vorteile: Zum einen erhalten die Junior-Gründer zunächst einmal ganz praktisch eine ökonomische Grundbildung und interessante Einblicke in den Bereich der Unternehmensführung. Zum anderen werden persönliche Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit entwickelt und geübt. Last but not least gibt die Mitwirkung in einer Schülerfirma Orientierungshilfe für die eigene Berufswahl, bei der das Thema unternehmerisches Handeln zukünftig eine Rolle spielen könnte.

Die KM:SI GmbH, Wirtschaftsförderung der Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein, lädt im Rahmen der Gründerinitiative Startpunkt57 alle weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I und II aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung zum Thema „Schülerfirmen und Schülergenossenschaften“ ein.

Am Dienstag den 26. April 2016 um 14:00 Uhr, Raum 1211 im Technologiezentrum Siegen erfahren hier die Schüler und ihre Lehrer, was Schülerfirmen sind und wie deren rechtlicher Rahmen aussieht. Außerdem stellt sich die bereits erfolgreich bestehende Schülerfirma „Naschwerk eSG“ der Realschule Waldbröl vor. Aus erster Hand können die jungen Unternehmer berichten, wie sich eine Gründung mit dem (Schul-) Alltag vereinbaren lässt und wie sie Unterstützung von dem Verein „Kölner Netzwerk Schülerfirmen“ erfahren. Wer im Kreis Siegen-Wittgenstein eine Schülerfirma oder –genossenschaft gründen möchte, kann sich an Startpunkt57 wenden.

Weitere Informationen und Anmeldungen per Mail an Anna Skrobisch oder telefonisch unter 0271 303 90 336.

Friedrich von Bodelschwingh-Schule für deutschen Schulpreis nominiert

14 hervorragende Schulen, darunter auch die Friedrich von Bodelschwingh-Schule, Kreuztal, haben es in die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 2016 geschafft. Eine Experten-Jury hat die Schulen auf ihrer Sitzung Ende März nominiert. Sie kommen aus Bayern (1), Berlin (2), Brandenburg (2), Niedersachsen (1), Nordrhein-Westfalen (2), Rheinland-Pfalz (1), Sachsen (1) und Schleswig-Holstein (2). In diesem Jahr sind außerdem zwei deutsche Auslandsschulen aus Peru und Südafrika unter den Nominierten.

Im zehnten Jahr des Wettbewerbs um die besten Schulen Deutschlands konnten sie sich erstmals für einen Sonderpreis bewerben, der von Außenminister Frank-Walter Steinmeier verliehen wird. Eine Delegation aus Schülern und Lehrern der nominierten Schulen nimmt am 8. Juni 2016 an der Verleihung des Deutschen Schulpreises in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nehmen wird.

Neues MINT-Camp für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9/10 im Stift Keppel

Mit Eifer bei der Sache waren die Teilnehmer des Sommer-Camps 2015.

Mit Eifer bei der Sache waren die Teilnehmer des Sommer-Camps 2015.

Zu den Förderschwerpunkten des Siegener „Verein zur Förderung begabter Kinder und Jugendlicher Südwestfalen e.V.“ gehört der sog. MINT-Bereich, wobei dieses Kürzel für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steht. Seit 2009 führt der Verein dazu jährlich ein vier- bis fünftägiges MINT-Camp im Tagungshaus Stift-Keppel in Hilchenbach durch. Erstmals findet dort vom 16. bis 20. Februar 2016 ein Wintercamp zum Thema „Material und Form“ statt. Beteiligen können sich daran Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9/10 von Siegerländer und Wittgensteiner Schulen, die besonderes Interesse am mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich haben.

Was wird im Wintercamp geboten? Es sollen die wichtigsten Grundlagen formgebender Materialverwendung und -forschung ergründet werden. Dazu wird der Werkstoff Stahl von seiner Entstehung im Hochofen bis zu seiner Weiterverarbeitung in Form fertiger Maschinen genauer in Augenschein genommen. Ferner bietet man auch einen CAD-Workshop über Grundlagen zum industriellen Design bis hin zur Berücksichtigung moderner Materialforschung an. Auch das Thema 3D-Druckverfahren wird im MINT-Camp behandelt.

Neben Metall und Kunststoffen spielt darüber hinaus auch der Beton als einer der wichtigsten Baustoffe der Welt eine Rolle im Camp. Dabei geht es auch um Zukunftsprobleme, da Sand als Grundstoff für guten Beton weltweit knapp wird.  Die Camp-Teilnehmer diskutieren dazu mit Chemikern der Universität Siegen über neue Möglichkeiten und Entwicklungen in diesem wichtigen Materialsektor. Ferner werden auch Fragen zur Lichterzeugung erörtert. Abgerundet wird das Camp mit einem umfangreichen Freizeitprogramm.

Pro Teilnehmer/-in wird ein Kostenbeitrag von 80,00 € für Unterkunft und Verpflegung erhoben. Anmeldungen sind bis zum 27. Januar 2016 zu richten an drdietrich@stiftkeppel.de  Im Fall einer Überbelegung entscheidet das Los. Die Schülerinnen und Schüler werden in jedem Fall rechtzeitig informiert.

Der seit dem Jahr 2000 bestehende „Verein zur Förderung begabter Kinder und Jugendlicher Südwestfalen e.V.“ (www.begabte-siegen.de) hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders begabte Kinder und Jugendliche, deren Wissensdurst und vielseitige Interessen durch den Schulunterricht nicht immer ausreichend zufrieden gestellt werden können, durch ein außerschulisches Ergänzungsprogramm zusätzlich zu fördern (sog. „Enrichment“). Das Förderprogramm, welches in Kooperation mit der Universität Siegen und der Bezirksregierung Arnsberg erstellt wird, umfasst Kurse und Workshops aus den verschiedensten Wissensgebieten und ist modellhaft für den ganzen Regierungsbezirk. Die MINT-Camps erfolgen in Kooperation mit dem Gymnasium Stift Keppel, übrigens die einzige Schule im Kreisgebiet, die vom Verein „MINT-EC“ zertifiziert ist, und dem FJM Gymnasium in Siegen. Darüber hinaus wird das Camp auch von Sponsoren aus der Wirtschaft, wie zum Beispiel EJOT, der Volksbank Siegerland, der Vetter Holding, der IHK Siegen und den Arbeitgeberverbänden Siegen-Wittgenstein finanziell unterstützt.